Race Jibe
Bei dieser Halsenvariante wird der Wing fast waagerecht gehalten
Hier kommt die Kurzanleitung für die Race Jibe (Laydown Jibe) beim Wingfoilen:
- bei der Einleitung der Halse unteres Wing-Tip nach hinten drehen
- Wing flachlegen (vordere Hand hält den Wing mit der Fronttube am Körper, hintere streckt die Strut bis fast in die waagerechte Lage)
- oberes/vorderes Wing-Tip dabei etwas höher halten, damit der Fahrtwind den Wing von unten anströmen kann
- in gleichmäßigem Radius um die Kurve foilen, um keinen Speed zu verlieren
- auf der Hälfte der Halsenfahrt dreht das hintere Wing-Tip von alleine durch den Wind (der Wind drückt jetzt zunehmend von unten auf die nach unten gedrehte Flügeloberseite)
- hintere Wingkante leicht anheben, damit der Wind von hinten darunter wehen kann
- den Wing mit beiden Händen noch oben schieben, durch den Winddruck schlägt dieser von alleine um
- Wing in die normale Fahrposition bringen und Halse zu Ende foilen
Trockentraining? An Land lässt sich diese Halsenvariante nicht so leicht üben, denn das Flachlegen des Wings funktioniert auf dem Wasser vor allem wegen der schnellen Fahrt vom Wind weg, wobei sich tatsächlicher Wind und Fahrtwind nahezu aufheben.
Bei sehr leichtem Wind könnt ihr den umgedrehten Wing am Strand so halten, dass die Hinterkante in den Wind zeigt (wie beim zweiten Teil der Race Jibe), und ihn durch Anheben zum Umschlagen bringen.
20.04.2026 © WING DAILY | Text: Jürgen Schall | Fotos/Grafiken: Jürgen Schall | Translation: EN