Springen

Der einfache Sprung beim Wingfoilen

Dieses Video zeigt den einfachen Sprung beim Wingfoilen. Und einfach ist dabei auch Programm, denn man muss nicht wirklich viel tun, um mit dem Board abzuheben.

Schaut am besten in den Zeitlupenabschnitt in diesem Video. Dort seht ihr, dass die Absprungbewegung aus zwei Phasen besteht:

(1) Board aus der normalen Fahrt nach unten steuern, so als würdet ihr aus dem Foilen mit dem Board auf dem Wasser aufsetzen wollen.

(2) Und dann - bevor das Board im Wasser aufsetzt - wieder etwas steiler nach oben steuern. 45 Grad ist ein guter Winkel.

Der Absprung passiert ganz von alleine, ohne dass man sich aktiv abdrücken muss. Je schneller ihr fahrt und je intensiver ihr das Board in die Ab- und Aufwärtsbewegung bringt, desto höher und weiter gelingt der Sprung.

In der Luft sollte man Beine und Arme leicht anwinkeln, um Board oder Wing aus dieser Position heraus leichter steuern zu können. Die Luvkante wird dabei angehoben, damit der Wind von unten aufs Board drücken kann.

Wenn ihr beim Sprung zu sehr in den Wind springt oder in leichte Rücklage geratet, dann einfach den Wing nach vorne schieben. Damit verlagert ihr den Druckpunkt und erreicht eine Drehung mit der Nose nach Lee.

Umgekehrt funktioniert das genauso. Wenn ihr den Wing nach hinten schiebt, dreht ihr stärker in den Wind.

Zu Landung wird die Nose leicht angehoben und die Beine angewinkelt. Bei Aufsetzen mit dem Foil trägt dieser in der Regel nicht direkt, sondern ihr rauscht weiter runter, bis auch das Board auf dem Wasser aufsetzt.

Mit der noch vorhandenen Geschwindigkeit könnt ihr das Board dann schnell wieder ins Fliegen bringen. Ein kräftiger Pumpzug mit den Wing kann dabei helfen.

06.11.2026 © WING DAILY  |  Text: Jürgen Schall  |  Fotos/Grafiken: Jürgen Schall  |  Translation: EN